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Die Historie
Von 1903 bis 1913 erwarb der königliche Kämmerer Oberstleutnant a.D. Ludwig Freiherr von Schacky auf Schönfeld am südlichen Rand von Dießen die “Villa Diana” und, daran angrenzend, rund 14 Hektar Wiesen. Auf diesem Gelände schuf er eine prachtvolle Parkanlage nach dem Vorbild englischer Landschaftsparks. Befestigte Wege, markante Baumgruppen und freie Wiesenräume, Alleen, Laubengänge und mächtige Einzelbäume wurden zu ruhigen Parkbildern komponiert. Ein Monopteros, ein Teehaus, ein Aussichtsplatz, zahlreiche Statuen und Brunnen schmückten die reizvolle Anlage.
Eine absolute Rarität waren für die damalige Zeit die elektrischen Lampen entlang der Wege.
1913 starb der Freiherr, so dass er seine Pläne zum Bau einer größeren Villa nicht mehr verwirklichen konnte. Der schöne Besitz, der zwischenzeitlich dem “Bauerndoktor” und Politiker Georg Heim gehörte, ging 1933 auf die Kongregation der Barmherzigen Schwestern des Heiligen Vinzenz von Paul über. Nachdem die Barmherzigen Schwestern die landwirtschaftliche Nutzung der Klosterökonomie aufgegeben haben, wurde der westliche Teil des Parks, mit großen Wiesenflächen und den neuzeitlichen Ökonomiegebäuden vom Dießener Reit- & Fahrverein gemietet. Die andere, östliche “Hälfte” des Parks mit wertvollem Baumbestand und denkmalwerten Strukturen und Elementen wurde durch die Marktgemeinde Dießen gepachtet.
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